Streit unter Firefox-Extensions
Nils Werner 03. Mai 2009
Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich einzelne Extensions einer gemeinsamen Software gegenseitig willentlich versuchen zu manipulieren.
Eigentlich verfolgen AdBlock und NoScript für Firefox ein ähnliches Ziel: Sie versuchen einzelne, unerwünschte Seitenteile (Werbebanner resp. JavaScript) vom Benutzer fern zu halten. Das ist beim Surfen sehr angenehm, stört aber hin und wieder die Betreiber der Seiten, die damit "bereinigt werden". Im Falle der Betreiber von NoScript waren es die Werbeeinnahmen, die durch den Einsatz von AdBlock dramatisch gefallen sind.
Früher hat man versucht, die Werbebanner einfach durch geschickte Namen, Links etc. an AdBlock vorbeizumogeln. Das funktionierte scheinbar immer schlechter, sodass man jetzt mit der neuesten Version von NoScript ein kleines Stück Code mitgegeben hat, das die beim Benutzer selbst installierte AdBlock-Extension manipulierte und so die Werbung auf der NoScript-Seite wieder zum Vorschein brachte.
Ein ziemliches Unding, das eigentlich von Mozilla sanktioniert werden sollte.
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