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Mal schnell Linux...

Nils Werner 30. Jun 2009

Da die Werkzeuge zum umprogrammieren meines alten T-Com Speedport W701V-Routers nur unter Linux verfügbar waren, musste eine schnelle und einfache Methode, Linux zu starten, her.

Ich hab in den letzten Jahren ein wenig mit Dualboot-System herumprobiert, hatte aber schon seit ewigkeiten keine Linux-Zweitinstallation mehr. Jetzt mit den Partitionen herumzuspielen, Linux zu brennen und zu installieren war mir zu umständlich. Stattdessen fiel mit ein, dass ich vor ein paar Wochen mit Mac OS X in einer virtuellen Maschine (VM) herumprobiert habe. Es war schrecklich lahm und nach einem Update total kaputt, daher hab ich es wieder gelöscht. Zum Einsatz kam damals der VMware Player, eine minimalistische Virtuelle Maschine, mit der man eigentlich nur schon fertige VM-Pakete starten kann.

Also fix auf die Suche nach Ubuntu 9.04 für VMware Player gemacht, heruntergeladen und gestartet. Es läuft wirklich überraschend schnell und angenehm, Netzwerk und Audio funktionierten vom ersten Start an auf anhieb.

Ubuntu

Das Iso gabs von VMplanet.net.

Quellen

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DTM Norisring 2009

Nils Werner 28. Jun 2009

Freies Training - Ekström Die Veranstalter der DTM behaupten gern von ihrer Rennserie, dass sie so viel "Fannähe und -offenheit" habe. Das mag im Vergleich zur Formel 1 vielleicht stimmen, besonders liebevoll behandelt fühlt man sich dennoch nicht.

Da wird schonmal wegen einem Mercedes Werbe-Korso der planmässige Übergang über die Strecke abgeblasen oder ein andermal nach einer Minute wieder geschlossen (es gibt sonst nur den langen Weg ganz aussenrum zum anderen Ende des Geländes). Oder man wird mit Trillerpfeifen und Megaphon im Ohr aus der Boxengasse verscheucht.

Das sicherlich sonst sinnvolle Schild "Zuschauer Raus" bekommt da eine ganz neue Bedeutung.

Motto der DTM am Norisring Insgesamt hatten auch Kommentator und Management nicht viel mit den anwesenden 132.000 Zuschauern zu tun: Der Kommentator hat nach dreimaliger Ankündigung, das verschobene Samstagsprogramm durchzugeben, sich lediglich jedes Mal in irgendwelchem belanglosen Geschwafel verlaufen und die Ankündigung schlicht vergessen.

Im Interview haben die Liveacts Ich+Ich und Luna immer wieder von der so wahnsinnig guten Atmosphäre geschrwärmt, dabei hat niemand den Mitsing-Aufforderungen Folge geleistet, geschweige denn überhaupt den Kopf nach der Bühne umgedreht.

Insgesamt ist der Norisring dann doch ein zu langweiliger Rundkurs um trotz sowas die 75 EUR zu rechtfertigen. Und zuhause am Fernseher bekommt man einfach viel mehr vom Renngeschehen mit.

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Google Streetview in Erlangen

Nils Werner 24. Sep 2008

Abgefahren, grad stand ich durch Zufall auf der Drausnickstraße, als ein Auto mit Kameramast auf dem Dach an uns vorbeifährt. Auf der Seitenscheibe stand "Google Maps".

Ich wusste garnicht, dass Google sogar kleine Städtchen wie Erlangen ablichtet. Vielleicht bin ich ja Drausnickstraße Ecke Pranckstraße auf dem Bild zu sehen. :-)

Google Streetview Car

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Neuer RSS-Feed

Nils Werner 27. Mär 2008

An alle RSS-Abonnenten: Könnt Ihr eure Abos bitte ändern? Der alte Feed lautete

http://www.phoque.de/rss/

der neue Feed von FeedBurner ist zu erreichen unter

http://feeds.feedburner.com/phoque

Den Feed bei FeedBurner hatte ich schon länger, hab aber nicht die Links auf die Seite integriert sondern direkt auf "meinen eigenen Feed" verwiesen. Das Angebot von FeedBurner hat jedoch den entscheidenden Vorteil, dass ich damit einen kleinen Überblick bekomme, wie viele Leser überhaupt meinen Feed abonniert haben. :-)

Danke!

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Zimmer fertig

Nils Werner 07. Dez 2007

Endlich zeigen sich die ersten Ergebnisse der inzwischen doch sehr anstrengenden und nervigen Renovierarbeiten: Mein Zimmer ist so gut wie fertig. Bevor wir angefangen haben, die Wände zu tapezieren und zu streichen, ist uns aufgefallen, dass zwei der vier Wände nach dem herunterreißen der alten Tapeten ziemlich cool aussahen; daher haben wir sie so gelassen. Dazu habe ich mir einen etwas dunkleren, kontrastreichen Laminatboden sowie weiße IKEA-Möbel ausgesucht.
Hinzu kommt noch ein Regal, ich möchte das Zimmer aber so leer wie möglich lassen.

Das neue Ess/Wohnzimmer ist auch fast fertig, Tapeten, Wandfarbe und Korkboden hängen/liegen bereits, nur die Fußsockelleiste und Möbel fehlen noch.
Zudem ist die Küche fertig gestrichen, fehlt nur noch im Gang ein passender Fußboden sowie, dass mal jemand ordentlich aufräumt. :-)

Panorama 1
Panorama 2
Panorama 3

Da "normale Bilder" dem Zimmer nicht ganz gerecht wurden, habe ich mal mit Autostitch herumprobiert und ein paar Panoramabilder erzeugt. Cooles Stück Software! :-)

Und da ich schonmal dabei war, Panorama-Bilder zu machen, habe ich auch mal die Aussicht aus meinen Fenstern abgelichtet:

Aussicht

Quellen

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VoIP, mal richtig

Nils Werner 13. Oct 2007

Nach ein paar nervigen Monaten des Telefonierens mit einem Kopfhörer und laufendem PC über das Internet habe ich mich in den letzten Tagen dazu entschieden, einen VoIP-Fähigen Router zu kaufen. Mein Wunsch war dabei immer eine Fritz!Box 7170 von AVM, leider sind die Geräte jedoch sehr sehr teuer (über 150 EUR). Glücklicherweise erzählte man mir (danke Phil!), dass in dem günstigeren Speedport W701V der T-Com im Prinzip eine abgespeckte Fritz!Box 7170 steckt.

Also habe ich ein paar Tage lang die Endpreise der eBay-Auktionen für einen W701V verfolgt und schließlich für 40 EUR zzgl. Porto zugeschlagen. Damit kann ich endlich wieder "richtig Telefonieren". So richtig mit Hörer und lautem Klingeln.

Ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied zwischen einem Softphone (wie dem X-Lite von Sipgate oder dem WengoPhone) und richtiger VoIP-Hardware so deutlich sein würde. Früher waren Gespräche zeitweise etwas abgehackt und leise. Auch das ewige "schnell Stereoanlage raus- und Headset reinstecken" war nervig und sorgte oftmals für verpasste Anrufe.

Die "neue Lösung" ist ein Altes DECT-Mobilteil und Ladeschale der Billigmarke "Audioline" (in meinem Zimmer) sowie eine DECT-Basis von Philips (im Wohnungsflur). Damit ist es nun auch nicht mehr notwendig, Telefonkabel in mein Zimmer zu verlegen.

Nachdem mir das Gerät zugeschickt wurde, bemerkte ich, dass der Speedport W901V sogar eine DECT-Basis integriert hätte, damit hätte ich mir die Philips-Basis sparen können. Das und das Manko, dass der Speedport keinen, bei der Fritz!Box integrierten, USB-Port zum Anschluß von Drucker und Festplatte hat, lässt sich aber verkraften.

Der entscheidende Vorteil von VoIP für mich ist die Möglichkeit, mit meiner Festnetznummer überall (auch im Ausland) wo Breitband-Internet verfügbar ist, zum Ortstarif zu telefonieren. Auch bekommen wir demnächst einen, vom Telefon entbündelten, DSL-Anschluß ohne Mindestvertragslaufzeit. Damit können wir flexibel entscheiden, welchen DSL-Anbieter wir wollen oder auch beim Umzug in andere WGs o.Ä. kann ich ohne Probleme oder Gebühren meine Telefonnummer mitnehmen.

Quellen

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Von Feuerwehrmännern und Einkaufszentren

Nils Werner 21. Sep 2007

Feuerwehreinsatz Gerade, auf dem Heimweg überholte mich ein Leiterwagen der Feuerwehr. Mit viel Getöse und Tatütata schnaubte er an mir vorbei und hielt ein paar hundert Meter an der Kreuzung Henkestraße und Werner-Von-Siemens-Straße. Schon vor Ort waren zwei Krankenwägen, ein Notarzt, ein weiterer Feuerwehr-Kleinbus und die Feuerwehr-Einsatzleitung. "Himmel! Was ist denn hier passiert?" dachte ich mir und fuhr auf der anderen Straßenseite vorbei.

Parkleitschild Nach ein paar Metern war die "Unglücksstelle" einzusehen... Oh mein Gott! Ein Schlachtfeld, wie es den Machern von 300 nicht in den Sinn gekommen wäre. Zivilisten versuchten, den Beamten den Unglückshergang zu erläutern, andere Passanten versuchten, den Straßenverkehr umzuleiten, ein Feuerwehrmann versuchte, mit einem Schlauch den züngelnden Flammen Herr zu werden.

Es war das PURE CHAOS... nicht. Ein Schild des Erlangen Arcaden-Parkleitsystems hatte einfach Feuer gefangen. Beeindruckt von diesem wohldosierten Feuerwehreinsatz knipste ich ein paar Bilder und fuhr mit einem Kopfschütteln von dannen. :-)

Entschuldigt bitte die kleinen Fotos, die "digitaler Zoom"-Funktion meines Handys ist wohl eher eine "schon beim Fotografieren wird das Foto beschnitten und ist am Ende unbrauchbar"-Funktion.

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Nokia 6300

Nils Werner 01. Jun 2007

Nachdem mein Mobiltelefon-Vertrag demnächst auslaufen wird und ich mir ein neues Handy als Treueprämie (also zur Verlängerung des Vertrags um 2 Jahre) auswählen konnte, habe ich mich ein bischen umgehört und habe dann bei Christina aufm Berg flüchtig das Nokia 6300 gesehen: von den Maßen genauso flach wie mein altes BenQ-Siemens S68, eine Kamera, ein schönes Display und eben ein Nokia.
Das Versprach eine stabilere Software und eine aktivere Entwickler-Gemeinde als beim RAZR V3 oder dem S68 (die beiden Vertrags-Vorgänger).

Im Shop 20 EUR billiger

Im Onlineshop von Eplus sollte das Telefon als Treueprämie 110 EUR kosten. Um mir das Telefon nocheinmal, bevor ich zuschlagen wollte, anzusehen, fuhr ich nochmal in den Eplus-Shop in der Fußgängerzone. Nach ein bischen rumprobieren (und dem Versenden einer SMS an eine komischerweise im Telefonbuch gespeicherten Nummer) fragte ich einfach aus Neugierde, was das Gerät denn im Shop kosten sollte: 89 EUR, sogar 20 EUR billiger als im Internet. Und da für mich die Entscheidung sowieso schon gefallen war, schlug ich also gleich zu.

Nokia 6300 Mitgeliefert wurde eine 128 MBytes microSD Speicherkarte, ein Headset, das Ladegerät und eine CD mit Handbuch. Die Speicherkarte hat sich sofort als sehr praktisch erwiesen, weil ich zuhause gleich eigene MP3-Songs als Klingeltöne und ein paar ziemlich große Bilder auf das Handy kopiert habe. Zudem entfällt das früher immer notwendig gewesene umwandeln der MP3-Dateien in PCM-Dateien mit niedriger Samplingrate und nur einem Kanal (da kein MP3 Player und kaum Platz vorhanden war).

Features

Im Prinzip macht das Handy alles, was mein altes Handy konnte... nur besser. Dennoch fehlen mir ein paar Features: Einen Profil-Zeitplan um automatisch zu Uni-Zeiten und nachts das lautlose und sonst das normale Profil auszuwählen. Stattdessen bietet es mir nur die Möglichkeit, jedes Profil beim Aktivieren zeitlich zu begrenzen: Profil "Lautlos" von jetzt bis um 14:00 Uhr z.B.
Zudem fehlt mir eine automatische Bereinigung des Nachrichteneingangs. Das hat mein RAZR sehr schön gemacht: Im Ausgang 20 Nachrichten speichern, im Eingang die der letzten 5 Tage; bereinigt wurde jede Stunde.
Naja, immerhin ist jetzt der Speicherplatz des Handys bei weitem ausreichend, als dass man nicht jeden Tag 20 Nachrichten von Hand löschen muss.
Ein weiteres sehr praktisches Feature ist der Mini-USB stecker am Gehäuse. Damit ist endlich Schluss mit überteuerten, herstellerspezifischen Datenkabeln.

Bluetooth Experimente

Ich habe auch gerade eben versucht, das Telefon im Bluetooth Headset-Profil zu verwenden. Damit ließe sich das Telefon theoretisch als schurlose Erweiterung meines Internettelefons benutzen. Da ich gehört habe, dass SonyEricssons das können, ging ich in der Hoffnung, dass das neue Nokia das auch schaffen sollte. Standardmäßig unterstützt mein Handy das leider jedoch nicht. Es gäbe auch die Software Fring, die ähnliches, jedoch anscheinend nur auf Geräten mit Wireless LAN ermöglicht. Zudem muss man die Software direkt mit dem Gerät im Internet installieren, eine ziemlich teure Sache.
Vielleicht wird in Zukunft die Unterstützung von Nicht-WLAN Telefonen eingeführt und eine alternative Installations-Methode via Bluetooth oder USB ermöglicht.

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Antville Summer of Code 2007

Nils Werner 23. Mai 2007

Endlich ist es soweit, die Weiterentwicklung von Antville scheint wieder weiter zu gehen: Der Blogger Tobi hat auf der Blogcommunity Antville zum Antville Summer of Code 2007 aufgerufen und ist gerade eifrig dabei, Spenden zu sammeln und Verbesserungsvorschläge zusammenzutragen. Zudem wurde ein Projekt bei einem OpenSource-Projektverwaltungsportal angelegt.

asoc07 Die ganze Angelegenheit ist daher so spannend, da wir für das Uni-Blogsystem Antville verwenden. Die Weiterentwicklung von Antville wurde jedoch im Jahre 2004 mit der Version 1.1.1 eingestellt und ich war gezwungen einzelne Bugs selber auszubügeln.

Eine weitere Sache, für die es langsam aber sicher Zeit ist, ist ein neues, barrierefreies Standarddesign für sämtliche Antville-Pakete und -Installationen. Diese uralte und wirklich nicht besonders hübsch anzusehende Tabellenkamelle á la Antville.org ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht lassen sich die Entwickler bei dem entwickeln eines neuen Designs mit wiederverwendbaren Markup ein wenig unter die Arme greifen. Ich habe dabei daran gedacht, gleich das von uns verwendete Markup zu verwenden und so die Integration von neuen Designs aus den öffentlichen Antville-Installationen zu vereinfachen bzw. die Erstellung neuer Designs für diese Seiten zu vereinfachen.

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Ubuntu Feisty Fawn

Nils Werner 21. Apr 2007

Ubuntu Nachdem die Version 6.10 alias "Edgy Eft" der populären Linux-Distribution Ubuntu beim letzten Versuch an der unterstützung für mein Wireless-LAN und für die NTFS-Partitionen (das unter Windows XP eingesetzte Dateisystem für Festplatten) scheiterte, gab ich der neuen Version 7.04 alias "Feisty Fawn" gestern eine weitere Chance.

NTFS Treiber

Loginbild Sogar die ersten Tests auf der Live-CD (also eine CD mit Linux darauf das, ohne das installierte Windows zu beeinflussen, läuft) verliefen hoffnungsvoll problemlos. Das Wireless-LAN wurde sofort erkannt, die WPA-Verschlüsselung stellte für das System nunmehr kein Problem mehr dar. Sogar meine externe 400GB (und daher zwangsläufig NTFS-)Festplatte wurde problemlos erkannt, jedoch konnte ich nur von ihr lesen und nichts darauf verändern oder schreiben.
Nach ein wenig im Internet google'n wurde ich jedoch schnell fündig. Auch hier zeigte sich dass es sich nach "Ubuntu Feisty Fawn" viel schöner suchen lässt als nach "Debian 3.2.5r4 Kernel 2.6.14" oder ähnlichem kryptischen Mist...
Ein neues Paket wurde nämlich praktischerweise gleich mit in die Installationsquellen aufgenommen: ntfs-3g. Eigentlich sollte ein einfaches

apt-get install ntfs-3g

die Sache installieren, jedoch schaffte es Ubuntu nicht, das Paket auszumachen. Nach ein bischen weiterem Suchen und Nachfragens im #ubuntu Chat des Quakenets fand ich heraus, dass

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/
feisty-backports main restricted universe multiverse

in der Liste der Installationsquellen (in /etc/apt/sources.list) fehlte. Die Zeile war zwar in der Datei, jedoch war die entsprechende Zeile auskommentiert. Zeile aktiviert, nochmal apt-get versucht, läuft. Nun lassen sich alle NTFS-Partitionen (vorrausgesetzt, ich habe mein Windows XP ordnungsgemäß heruntergefahren) lesen und beschreiben.

DivX- und MP3-Unterstützung

Rhythmbox Wie gewohnt kommt Ubuntu mit allen nötigen Programmen, z.B. einer Office-Suite, Firefox und dem Instantmessenger Gaim daher, man kann also sofort loslegen um festzustellen, ob einem Linux zusagt.
Einzig die Wiedergabe von MP3-Dateien oder DivX-Videos erforderte ein wenig Bastelei. Ubuntu kommt nämlich nun nicht mehr mit allen notwendigen Plugins und Erweiterungen daher. Man muss erst nach einer Reihe von Warnmeldungen, dass die Nutzung dieser kostenloser Plugins in manchen Ländern verboten sei, Ubuntu dazu bringen, die Plugins zu installieren. Ungünstigerweise wollte ich meine Musik mit Rhythmbox (einem iTunes-Klon der iPod- und Last.fm-Support schon mitbringt) hören, jedoch startet Rhythmbox nicht automatisch die Installationsfenster. Erst beim Versuch, die Musik mit Totem anzuhören, kamen das gewünschte Fenster mit den auswählbaren Plugins zum Vorschein. Nach dem Markieren aller Häkchen und dem klicken von OK lief dann aber auch ausnahmslos alles, was ich an Multimedia-Kram zu bieten hatte.

Desktop-Effekte

Expose Neu hinzugekommen sind dank Compiz nun auch schön anzusehende Desktop-Effekte. So sieht man beim Alt-Tab nun die Fensterinhalte und die Desktops wechseln nun nicht mehr nur einfach hin und her sondern sind schön auf einem drehenden Würfel animiert. Drückt man Alt-Strg-Pfeilrauf, erscheinen alle Fenster Exposé-like in einer Übersicht. Ebenfalls hübsch, wenn auch weniger nützlich ist die Möglichkeit, sämtliche Fenster beim Verschieben, je nachdem wie man die Maus bewegt, verbiegen und verzerren zu lassen.
Überraschenderweise laufen die ganzen Effekte sogar auf meinem leistungsschwachen Notebook halbwegs flüssig.

Wer noch umfangreichere Effekte mit Beryl haben will, sollte zunächst Compiz entfernen. Dazu genügt ein

apt-get remove compiz compiz-gnome gset-compiz

Als nächstes die Quelle

deb http://ubuntu.beryl-project.org/ feisty main

in der sources.list eintragen mit

apt-get install beryl beryl-manager emerald-themes

Beryl mit den notwendigen Erweiterungen installieren.

Das wars jetzt ersteinmal mit dem ersten Ubuntu-Review. Vielleicht stolpere ich später ja über irgendwelche anderen Probleme oder mache irgendwelche Entdeckungen. Ach ja: die beiden Screenshots im Bericht sind zur Vergrößerung anklickbar! :-D

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