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Meine erste eigene Spiegelreflexkamera

Nils Werner 29. Mär 2009

Nach zwei Jahren des innerlichen Ringens mit meiner selbst habe ich mich gestern endgültig dazu entschlossen, mir eine digitale Spiegelreflex-Kamera zuzulegen. Damals in Afrika und jetzt in China ist mir immer wieder vor Augen geführt worden, wie gerne ich ein solches Gerät besitzen würde.

Ich habe mich vorher schon erkundigt und mir das LowEnd-Modell von Canon, die EOS 1000D mit 18-55mm Standard-Zoomobjektiv, herausgesucht und bei MediaMarkt gekauft (diesmal war MediaMarkt tatsächlich billiger als die Konkurrenz im Internet).

Unter Bilder gibt es bereits eine Rubrik "erste Experimente", die in der nächsten Zeit mit allerlei zusammenhangslosem Herumgespiele gefüllt wird.

Me angry! WallpaperNächtliches Farbenspiel 1

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Meine zwei neuen neuen Babies

Nils Werner 18. Jan 2009

Nach dem mittelschweren Reinfall mit Apple habe ich mich wieder dazu entschieden, doch bei Windows- und der damit einhergehenden weit offeneren Hardwareplattform zu bleiben. So hatte ich die Möglichkeit, mir einen Rechner ganz nach meinem Geschmack zusammenzustellen. Heraus kam ein Netbook (die EEE-PC-Klasse) für unterwegs und ein Desktop für die Arbeit und Unterhaltung.

Schreibtisch Bei dem Netbook handelt es sich um ein Compaq Mini 700 und beim Desktop um eine Eigenkonstruktion mit Komponenten wie einem 3 GHz Core 2 Duo, einer ATI Radeon 4870, 4 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Festplattenplatz. Das ganze in ein schlichtes und sehr leises µATX-Gehäuse gepackt, gepaart mit einem 24" wide-Gamut Monitor von HP.

Von ein paar kleinen Problemen mit einzelnen Anschlüssen (hier kann man das Gehäuse aber aufschrauben und sich selbst darum kümmern) bin ich mit der Kombination sehr zufrieden. Das Netbook hat die ideale Größe, um es einfach in die Uni-Tasche zu werfen um unterwegs die eine oder andere Kleinigkeit zu erledigen und der Desktop-Rechner hat genug Power und Bildschirmplatz für ungehindertes Arbeiten.

Alles in Allem bin ich jetzt immernoch einige hundert Euro unter dem Preis des MacBook Pros geblieben.

Weitere Bilder

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Mein neues Baby

Nils Werner 11. Nov 2008

Nach über vier Jahren Arbeit an meinem alten Notebook war es mal wieder Zeit für ein neues Gerät. Inzwischen wackelte das Display, das eingebaute Mikrofon und die Tastatur waren kaputt und das gesamte Gehäuse war in einem sehr schlechten Zustand. Da ich in letzter Zeit anfing, immer genervter auf die Macken von Windows zu reagieren, habe ich angefangen, mir andere nicht-Windows-Systeme anzusehen.

In erster Linie hat es mir der einheitliche Look & Feel der für den Mac erhältlichen Applikationen angetan, während man unter Windows um die hässlich anzusehenden Altlasten aus Windows 9x-Zeiten kaum mehr herum kommt. Auch Zwischenfälle wie Probleme mit der Schriftarten-Installation auf frisch aufgesetzten Systemen oder allgemeine, allseits bekannte Instabilität trugen zu meiner Entscheidung bei.

MacBook Pro Vor einiger Zeit schon entschied ich mich daher für den Kauf eines MacBook Pro. Leider ließ das neue Design der MacBooks bis vor kurzem auf sich warten, weswegen ich erst im Oktober bestellen konnte.

Nach knapp drei Wochen fast unerträglicher Wartezeit war mein neues Baby dann vor der Tür. Und ich bin begeistert.

Mac OS X ist interessant, alles läuft ein kleinwenig anders als bei der Konkurrenz, und trotzdem konnte ich mich innerhalb von ein paar Stunden daran gewöhnen und von dem System überzeugen lassen.

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Mozilla Labs: Ubiquity

Nils Werner 27. Aug 2008

Ich bin gerade über ein interessantes neues Konzept der Mozilla Labs gestolpert: Ubiquity.

Ubiquity ist eine Firefox-Extension, mit der man viele verschiedene Dienste und APIs wie z.B. Gmail, Google Maps, Wikpedia, Übersetzungsdienste und Wetter mit wenig Aufwand miteinander verbinden kann.

Also z.B. eine Straßenkarte in eine Email einbetten, Teile von Webseiten übersetzen lassen, Kurze Texte twittern etc.

Das ganze geschieht über eine Art Commandline-Interface (also ohne die Maus bedienen zu müssen). Am besten kann es das Video Entwickler selbst erklären:

Update

Ein paar Ubiquity Commands hab ich auch schon geschrieben.

Quellen

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Schon wieder...

Nils Werner 11. Jun 2008

wusstrexn siex schon? wexndn siex
<apfx4elfschorlex übxexr4 ihr
notrexbook schütten machexn sie
dxiex tastatur kaputt...

Jetzt ist mir in den letzten sechs Wochen schon zum zweiten mal ein Mißgeschick mit Flüssigkeiten und elektronischen Geräten passiert.

Diesmal war es Apfelschorle und meine Notebooktastatur (ja, die eingebaute). Trotz Ausbauen, Duschen und Föhnen wollen einige sehr essenzielle Tasten nicht mehr funktionieren: Alt+Tab, F4 (Befehl "Editor öffnen" im Total Commander) oder etwa eine Taste, die in den meisten meiner Passwörter und PINs vorkommt.

Da ich den "Notebook-Stil" bei Tastaturen sehr lieb gewonnen habe und mir das Aussehen des Apple Wired Keyboard gut gefallen hat habe ich das Teil mal ausprobiert, war spontan angetan vom Tippgefühl und hab gleich zugeschlagen. Ich hätte im Apple on Campus Store wahrscheinlich nocht 5 EUR sparen können, aber da mein Rechner ohne diese paar Tasten unerträglich zu bedienen war, habe ich die Lieferzeiten-freie Abkürzung über den Saturn genommen.

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iTunes ist nutzlos

Nils Werner 22. Mai 2008

...zumindest verglichen mit der Konkurrenz.

Ich kann nur Musik ansehen/anhören, die sich auch in meiner Bibliothek befindet?
Wie soll ich denn dann neue Musik hinzufügen (z.B. automatisch benannt und in die richtigen Verzeichnisse eingefügt)? Genau für SOWAS will ich so eine Software ja haben.
Wenn ich stattdessen anfange, sämtlichen Müll zu kopieren und dann zu taggen ist nach ein paar Monaten das Chaos nicht mehr aufzuhalten.

Und kann mir mal jemand verraten, wieso iTunes 100 MBytes RAM zum anhören einer MP3 braucht und dabei bei der kleinsten Ablenkung ruckelt?

Ich kann nur hoffen, dass es auf OS X etwas besseres als iTunes gibt, denn bevor das Problem nicht behoben ist bekommen mich keine zehn Pferde auf die Mac-Plattform.

Als Alternative für Windows kann ich (mit sämtlichen Skins deaktiviert) MediaMonkey wärmstens empfehlen. Die Software überprüft auf Wunsch die Datenbank bei jedem Start auf Änderungen, kann jedoch auch andere Verzeichnisse des Computers durchsuchen und die Musik dort auf Knopfdruck von Amazon taggen und anschließend in die Datenbank verschieben. So bleibt alles schön ordentlich.

Zum auffinden der Musik gibt es ein kleines Suchfenster sowie die Möglichkeit, z.B. auf Rechtsklick -> Finde mehr von... -> Interpret mehr vom gleichen Interpreten aufzulisten. iTunes kann nichts dergleichen.

Und sowieso, wieso meint man bei iTunes, keine "aktuelle Wiedergabe"-Playliste zu brauchen? Ich will doch nicht alle 5 Minuten mir einen neuen Song raussuchen sondern einfach mal festlegen, was die nächsten Stunden läuft.

Na, zum Glück ist ja Quicktime mit an Bord. Und beim nächsten Update auch noch Safari. Super gemacht, Apple!

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Kleine Panne

Nils Werner 25. Apr 2008

Mir ist gestern Abend eine kleine Panne unterlaufen. Es war schon etwas später und ich habe die Hosentaschen einer zu waschenden Hose nicht genau untersucht. Nachdem der Haufen Wäsche gewaschen war und ich die Trommel der Waschmaschine öffnete, purzelte mir ein Musik-Ohrenstöpsel entgegen. Mir schwante Übles.

Tatsächlich, während ich ein Kleidungsstück nach dem anderen herausnahm, kam irgendwann mein iPod nano zum Vorschein. Mist.

Da das Gerät eh völlig durchnässt war und nicht reagierte, machte ich mich daran, das Gerät zu öffnen (natürlich auch, um es schneller zu trocknen; vor allem aber um mal reinzuschauen) und mit ein bischen Gepopel und Gewalt war das kleine Ding schließlich offen.

Heute Morgen dann die Überraschung: Ich habe ihn kurz an den USB-Port angeschlossen und er sprang sofort an. Auch die Tasten funktionieren einwandfrei. Glück gehabt.

iPod zerlegt iPod läuft

Update

Der iPod läuft wieder einwandfrei. Nur die Ohrenstöpsel sind wohl irreparabel kaputt.

Quellen

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Stopwatch

Nils Werner 21. Jan 2008

Da die Anzahl meiner derzeit aktuellen Projekte stetig steigt und ich langsam Gefahr laufe, den Überblick über meine Arbeitszeiten zu verlieren, habe ich vor einiger Zeit angefangen, ein kleines Programm zur Zeitüberwachung zu schreiben. Es war im Prinzip nur ein kleiner Button der, wenn geklickt, die Zeit gestoppt hat.

Das Ding ließ sich jedoch nicht ordentlich auf andere Systeme portieren und wie man Java-Programme kompiliert um sie ohne große Java-Umgebung starten zu können, habe ich auch nicht wirklich verstanden. Erst recht mit Eclipse schien das garnicht laufen zu wollen.

Daher habe ich mich gerade nocheinmal auf die Suche gemacht, ob es nicht schon ein ähnliches Werkzeug im Internet gibt. Und siehe da: Ich habe Stopwatch gefunden.

Das Programm erfasst Kunden, zu jedem Kunden individuelle Projekte und zu jedem Projekt individuelle Aufgaben. Nach Anklicken der Aufgabe kann man die Zeit einfach starten und stoppen.
In einer Liste werden meine sämtlichen Aktivitäten der letzten Monate angezeigt, eine Report-Funktion zum exportieren der Zeiterfassung, z.B. als HTML-Dokument mit ausklappbaren Listen, existiert auch.

Zudem bietet das Programm die sehr praktische Möglichkeit, mich zu warnen, wenn ich die Stoppuhr habe laufen lassen und der PC für ein paar Minuten untätig war. Anschließend kann ich die Stoppuhr stoppen und auf Wunsch zum letzten aktiven Zeitpunkt zurückdrehen.

Das Tool lässt sich per Webseite starten (Java WebStart) oder, für Windows-Systeme herunterladen.

Quellen

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VoIP, mal richtig

Nils Werner 13. Oct 2007

Nach ein paar nervigen Monaten des Telefonierens mit einem Kopfhörer und laufendem PC über das Internet habe ich mich in den letzten Tagen dazu entschieden, einen VoIP-Fähigen Router zu kaufen. Mein Wunsch war dabei immer eine Fritz!Box 7170 von AVM, leider sind die Geräte jedoch sehr sehr teuer (über 150 EUR). Glücklicherweise erzählte man mir (danke Phil!), dass in dem günstigeren Speedport W701V der T-Com im Prinzip eine abgespeckte Fritz!Box 7170 steckt.

Also habe ich ein paar Tage lang die Endpreise der eBay-Auktionen für einen W701V verfolgt und schließlich für 40 EUR zzgl. Porto zugeschlagen. Damit kann ich endlich wieder "richtig Telefonieren". So richtig mit Hörer und lautem Klingeln.

Ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied zwischen einem Softphone (wie dem X-Lite von Sipgate oder dem WengoPhone) und richtiger VoIP-Hardware so deutlich sein würde. Früher waren Gespräche zeitweise etwas abgehackt und leise. Auch das ewige "schnell Stereoanlage raus- und Headset reinstecken" war nervig und sorgte oftmals für verpasste Anrufe.

Die "neue Lösung" ist ein Altes DECT-Mobilteil und Ladeschale der Billigmarke "Audioline" (in meinem Zimmer) sowie eine DECT-Basis von Philips (im Wohnungsflur). Damit ist es nun auch nicht mehr notwendig, Telefonkabel in mein Zimmer zu verlegen.

Nachdem mir das Gerät zugeschickt wurde, bemerkte ich, dass der Speedport W901V sogar eine DECT-Basis integriert hätte, damit hätte ich mir die Philips-Basis sparen können. Das und das Manko, dass der Speedport keinen, bei der Fritz!Box integrierten, USB-Port zum Anschluß von Drucker und Festplatte hat, lässt sich aber verkraften.

Der entscheidende Vorteil von VoIP für mich ist die Möglichkeit, mit meiner Festnetznummer überall (auch im Ausland) wo Breitband-Internet verfügbar ist, zum Ortstarif zu telefonieren. Auch bekommen wir demnächst einen, vom Telefon entbündelten, DSL-Anschluß ohne Mindestvertragslaufzeit. Damit können wir flexibel entscheiden, welchen DSL-Anbieter wir wollen oder auch beim Umzug in andere WGs o.Ä. kann ich ohne Probleme oder Gebühren meine Telefonnummer mitnehmen.

Quellen

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Zeit zu wechseln: Gmail

Nils Werner 15. Jul 2007

Langsam aber sicher wird es Zeit, zu Gmail zu wechseln.
Ach natürlich, Gmail zeigt kontextbezogene Werbeanzeigen neben den Emails an... Also Werbung, die aus dem Inhalt meiner Mails generiert wird. Jedoch sollte man nicht vergessen, das die Bundesregierung dank der Telekommunikationsüberwachungsverordnung seit dem 1.1.2005 von sämtlichen deutschen Emailprovidern einen Hintertürchenzugang zu jedem Postfach offen halten darf. Einzig Google wehrt sich dagegen.
Da ist es mir schon lieber, dass sich ein Werbebot meine Emails anschaut als dass irgendein Beamter auch völlig ohne Durchsuchungsbefehl, nur durch Nennung der vorgeworfenen Tatbestände, in meine Emails Einsicht erhalten darf.

Features

Wer einmal ein Gmail-Posteingang gesehen und z.B. mit einem GMX-Posteingang verglichen hat, wird nicht schlecht gestaunt haben: Keinerlei nervige, blinkende Banner, keine klobigen "Shopping"-Menüs, kein schnell-wegklicken-Reflex: Die Oberfläche von Gmail kommt fast völlig ohne Bilder aus und die Emailübersicht ist klar strukturiert gehalten.

Keine einzelnen Emails, alles schön in Diskussionsfäden sortiert. Anstelle alte Emails zu löschen, werden diese archiviert. Anstelle Emails in verschachtelte Verzeichnisse zu verschieben, werden diese mit sogenannten "Labels" versehen.
Das deutet schon an eine neuartige Herangehensweise an Emails an: Man sortiert nicht, man sucht. Google eben.

Das labeln von neuen Emails ist schneller getan als das Verschieben in Verzeichnisse, zudem verschwinden gelabelte Emails nicht aus dem Posteingang. Die Strukturierung des Emaildurchsatzes ist also möglich, ohne dass die Emails in den Unweiten des IMAP-Kontos verschwinden und dort auf ihre (wohl nie geschehende) Bearbeitung warten. Auch lassen sich bearbeite Emails archivieren, sind so also bei späteren Postfach-Durchsuchungen auffindbar.

Auch die Behandlung von Emailanhängen ist super: Je nach Dateityp gibt es neben "Download" weitere praktische Knöpfe wie bei MP3-Dateien den Knopf "anhören" (um die Datei direkt in der Google Video-eigenen Software anzuhören), bei PDF-Dokumenten den Knopf "HTML-Ansicht" (um das Dokument in eine einfache HTML-Datei umzuwandeln und so ohne eine Software starten zu müssen anzusehen) usw.

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